Mit dem Focus Jam stand mal wieder ein Biketest für MTB-News an. Die Stuttgarter Bikeschmiede schickt das Jam als komplett überarbeitetes 29″-Trailbike mit 150 mm Federweg in die Saison 2022. Neben einer komplett überarbeiteten Geometrie mit Fokus auf ein verspieltes Fahrverhalten setzt man auf einen horizontal montierten Dämpfer. Das ermöglicht eine niedrige Überstandshöhe und schafft im Rahmen Platz für eine Werkzeugtasche und eine Wasserflasche. Hier die Fotos zum Test.

Das Focus Jam 6.0 LTD – das 29er Trailbike kommt mit 150 mm und dem bekannten F.O.L.D-Hinterbau, der dem Alu-Bike in Verbindung mit dem vertikal montierten Dämpfer eine schicke Optik verleiht
Der Alurahmen ist hochwertig verarbeitet – das Design fällt schlicht und schick aus
Sofort ins Auge fällt der F.O.L.D.-Hinterbau …
… in dem der Dämpfer jetzt vertikal statt horizontal aufgehängt ist
Der Alu-Look inklusive schicker Schweißnähte …
… weiß zu gefallen
Die Geometrie des Focus Jam ist modern und abfahrtslastig. – 65° Lenkwinkel und 485 mm Reach in Rahmengröße L versprechen zusammen mit den 435 mm kurzen Kettenstreben Spaß in der Abfahrt. Zudem lässt sich die Geometrie per Flip-Chip sehr leicht verstellen.
Das Cockpit fällt dank des Focus C.I.S. Vorbau sehr aufgeräumt aus – die Züge verschwinden direkt im Vorbau und verlaufen durch den Steuersatz direkt in den Rahmen
Das Fahrwerk besteht aus einer RockShox Lyrik Ultimate RC2 Federgabel …
… und einem RockShox Super Deluxe Select+ Dämpfer
Geschaltet wird elektronisch und kabellos mit der SRAM GX Eagle AXS
Als Laufräder kommen solide DT Swiss EX 511 zum Einsatz
An der Front ist ein Maxxis Minion DHF mit EXO-Karkasse montiert …
… während am Heck ein Maxxis Minion DHR II mit EXO+ Karkasse für etwas mehr Pannensicherheit sorgen soll
Die Kind Shock Rage bietet 150 mm Verstellweg und überzeugte im Test mit solider Funktion – sie weist minimales seitliches Spiel auf, was jedoch beim Fahren nicht negativ auffiel
Die SRAM Code R bietet zwar nicht ganz so viele Verstellmöglichkeiten wie ihre große Schwester …
… bietet aber ordentlich Bremspower und konnte im Testzeitraum voll überzeugen
Das Focus Jam ist mit seinen 16,2 kg keine Bergziege – klettert aber dank der angenehmen Sitzposition solide und macht gerne auch ausgedehnte Touren mit
Ein echter Kurvenräuber – mit Vollgas von einer Kurve in die nächste zu hämmern macht mit dem Jam richtig Freude
Auch Sprungeinlagen nimmt das Trailbike gerne mit – und fühlt sich in der Luft handlich und gut ausbalanciert an
Das Fahrwerk bietet genügend Gegenhalt, um auch in flotten Anliegen nicht wegzusacken
Das Fahrwerk bietet genügend Gegenhalt, um auch in flotten Anliegen nicht wegzusacken
Auch auf’s Hinterrad geht das Bike dank kurzer Kettenstreben gerne – so macht es richtig Spaß, im Manual aus der Kurve zu surfen
Schnelle Richtungswechsel macht das Jam gerne mit und reagiert dabei prompt auf Input vom Fahrer
Auch grobe Landungen nach größeren Sprüngen steckt das progressive Fahrwerk problemlos weg
Der Proxim W450 Sattel konnte uns im Test nicht überzeugen – ein Sattel ist allerdings auch immer Geschmackssache.
Die SRAM GX Eagle AXS Schaltgruppe sorgte für einen aufgeräumten Look und überzeugte mit präziser Funktion.
Praktisch: Die im Rahmen untergebrachte Werkzeugtasche.
Der Focus C.I.S. Vorbau sorgt für eine aufgeräumte Kabelverlegung.
Der Rahmenprotektor zieht sich weit das Unterrohr hinauf, oben sorgt eine klare Folie für weiteren Schutz.
Dank der Finnen am Kettenstrebenschutz geht es nicht nur kratzerfrei, sondern auch leise zu.
Das Focus Jam ist ein verspieltes Trailbike mit soliden Allround-Eigenschaften. – Lediglich bei richtig harten Abfahrten muss man etwas Geschwindigkeit rausnehmen und im Uphill gewinnt man mit dem 16,2 kg keine Rekorde. Dafür stimm das Preis-Leistungs-Verhätnis und die durchdachten Rahmendetails begeistern.
Focus Jam 6.0 LTD 2022 im Test: Verspieltes Trail Bike mit Spaßgarantie

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