Vor kurzem durfte ich für MTB-News das Thömus Oberrider 29 Pro testen. Ein schicker Carbon-Rahmen, bis zu 180 / 170 mm Federweg und eine moderne Geometrie zeichnen das Enduro Bike aus der Schweiz aus. Dazu lässt sich der 29er ganz nach Wunsch konfigurieren und kommt so direkt in der gewünschten Traumausstattung nach Hause. Hier will ich wieder die besten Fotos präsentieren, während ihr den kompletten Test auf MTB-News.de findet.

Das Thömus Oberrider überzeugt als starker Allrounder, der sich dank vielseitiger Aufbaumöglichkeiten genau auf den geplanten Einsatzzweck abstimmen lässt. – Dabei begeistern vor allem das agile Fahrverhalten und die Uphill-Qualitäten.
Das Thömus Oberrider ist ein vielseitiges Enduro-Bike mit 29″ Laufrädern und 180 / 170 mm Federweg – neben dem Federweg am Heck lässt sich auch die Geometrie per Flip-Chip verstellen
Der leichte Carbonrahmen punktet mit hochwertiger Verarbeitung
Auch die Umlenkwippe ist aus Carbon gefertigt
Die integrierte Kettenführung ist minimalistisch, aber effektiv und wird am Testbike von einem optionalen Bashguard ergänzt
Der Viergelenker bietet je nach Einstellung 150 oder 170 mm Federweg
Die schlichten Verarbeitungsdetails gefallen
Die Geometrie lässt sich per Flip-Chip verstellen – dabei ändert sich der Lenkwinkel um 0,5° und die Tretlagerhöhe um 7 mm
An der Front arbeitet eine Fox 38 Factory mit satten 180 mm Federweg …
… während am Heck ein Fox Float X2 die 170 mm Federweg verwaltet
Knackige und präzise Schaltvorgänge garantiert die Shimano XT-Schaltgruppe
Die Kind Shock LEV überzeugte im Test mit einwandfreier Funktionalität …
… lediglich die Position des Hebels war nicht ganz so ergonomisch wie die eines Einfach-Hebels in Shifter-Position
Das aufgeräumte Carbon-Cockpit stammt aus eigenem Hause – die Züge verlaufen direkt durch den Vorbau in den Rahmen
Verzögert wird mit der ergonomischen und bissigen …
… Shimano XT Trail Bremse
Die Schwalbe Hans Dampf Reifen sind auf leichten DT Swiss EXC 1501 Carbon-Laufrädern aufgezogen
Bergauf geht es mit dem Thömus Oberrider richtig flott – auch das Pedalieren aus Kurven heraus macht dank des antriebsneutralen Hinterbaus richtig Freude
Das leichte und handliche Enduro-Bike lädt bei jeder Gelegenheit zum Spielen ein
Das Fahrwerk arbeitet souverän …
… und sorgt auf flowigen und schnellen Trails für ein Grinsen im Gesicht
In schnellen Kurven überzeugt die zentrale Position auf dem Rad und das Fahrwerk bietet genügend Gegenhalt für hohe Geschwindigkeiten
Auch harte Landungen nach großen Sprüngen oder Drops steckt das Fahrwerk gut weg
An seine Grenzen kommt es lediglich bei vielen härteren aufeinanderfolgenden Schlägen in Wurzel- oder Steinfeldern.
Hier muss man als Fahrer ordentlich Körpereinsatz und einen festen Griff am Lenker mitbringen, um das Bike auf Linie zu halten, oder die Geschwindigkeit etwas reduzieren
Insgesamt beweist das Thömus Oberrider starke Allround-Eigenschaften
Der leichte Carbonrahmen ist hochwertig verarbeitet.
Der Rahmen ist dank Protektoren gut geschützt. Der Schutz könnte aber großflächiger und weicher ausfallen.
Die integrierte Zugverlegung direkt durch Vorbau und Steuersatz in den Rahmen gefällt.
Die vielseitigen Optionen zum Aufbau des Bike vom Federweg am Heck bis hin zu den einzelnen Anbauteilen überzeugt.
Thömus Oberrider 29 Pro im Test: Schweizer Taschenmesser mit massig Vortrieb

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