Focus Jam² 9.8 Drifter im Test: 150 mm Federweg, Carbon-Rahmen, ein perfekt integrierter Akku und 29/27,5+ Laufräder machen das E-Bike aus Stuttgart zu einem leichten und extrem schicken Begleiter für schnelle Trail-Abenteuer. In Sachen Ausstattung lässt das Jam² ebenso wenig Wünsche offen wie bei der aufgeräumten Optik. Dank Zusatzakku-Option werden werden zudem auch lange Ausfahrten möglich. Ich habe das E-Trailbike für eMTB-News getestet. Hier wie gewohnt meine Fotos aus dem Test, den vollständigen Artikel findet ihr auf eMTB-News.de.

Focus Jam² 9.8 Drifter – Motor: Shimano Steps E8000 | Federweg v/h: 150/150 mm | Preis: 7.599 € (UVP)
Geschaltet wird elektronisch mit der präzisen und schnellen Shimano Deore XT 8050, Di2
Das kompakte Display …
… und die Schalthebel des Shimano Steps E8000-Systems haben sich in der Praxis bewährt
Mächtig Verzögerung und ergonomische Hebel bietet die Shimano Deore XT M8000-Bremsanlage
Der schicke Umlenkhebel des F.O.L.D.-Hinterbaus
Das Fahrwerk besteht aus einer DT Swiss Holistic F535 One-Federgabel …
 … und einem DT Swiss Hybrid R535 One-Dämpfer und bietet 150 mm Federweg
Die Fahrwerksperformance der Federelemente vom Schweizer Hersteller hat im Test überzeugt
Das Cockpit stammt aus dem Hause BBB und kommt sehr aufgeräumt daher
Die Sattelhöhe wird mit einer Fox Transfer Performance mit 150 mm Verstellweg angepasst
Als Laufräder kommen die stabilen DT Swiss H1501 Spline One zum Einsatz
Die Züge verlaufen sauber im Rahmen
Der für 499 € erhältliche Zusatzakku erhöht die Kapazität von 378 Wh auf 756 Wh …
… und lässt sich einfach und schnell auf die dafür vorgesehene Platte schieben und per Kabel mit der Ladebuchse verbinden
Unter dieser Abdeckung befindet sich der perfekt integrierte 378 Wh starke Akku
Die gesamte Ausstattung des Focus Jam² 9.8 Drifter fällt sehr hochwertig und stimmig aus
Der Shimano Steps E8000-Motor konnte wie gewohnt überzeugen – zum Schutz hat Focus ihn mit einer Bodenplatte ausgestattet, sodass Aufsetzer nicht zu Beschädigungen führen
Bergauf macht das Focus mit seiner aufrechten Sitzposition Spaß – in steilem und technischem Gelände kämpft man jedoch mit der steigenden Front und dem geringen Grip der Maxxis-Bereifung
Steil, technisch, felsig? – Dank des potenten DT Swiss-Fahrwerks und der hohen Front fühlt man sich hier auf dem Jam² richtig wohl
Schnelle Kurven sind kein Problem! – Trotzdem würde das Fahrverhalten von einem Vorderreifen mit mehr Grip deutlich profitieren
Auch alpineres Gelände und Hinterrad versetzen gelingen mit dem E-Bike aus Stuttgart …
… da kommt Freude auf!
Am Molvenosee begegneten wir noch letzten Schnee-Resten – und auf den schnellen Jump-Trails zauberte uns das handliche E-Trailbike ein Grinsen ins Gesicht
Unbequemer Sattel – Der Sattel ist immer eine sehr persönliche Sache, etwas mehr Komfort hätten wir uns aber gewünscht
Integrierter Fender – Der integrierte Fender überzeugten uns ebenso wie die gesamte Performance des Fahrwerks aus der Schweiz
Versteckte Einstellschrauben …
… der Innensechsrund-Schlüssel (Torx) ist zwar in der Steckachse der DT Swiss-Gabel integriert, aber schöner wäre es, die Gabel werkzeuglos abstimmen zu können
F.O.L.D. Hinterbau – Sieht nicht nur schick aus, sondern passt mit seiner progressiven Kinematik auch perfekt zu diesem E-Trailbike
Wackelkontakt – Der schön integrierte Ein- und Aus-Schalter hatte nach einer Ausfahrt im Nassen kurzzeitig mit einem Wackelkontakt zu kämpfen, funktionierte nach kurzer Trockenphase aber wieder problemlos
Leichte Bereifung …
… zwar konnte man mit den Reifen auch mal über 25 km/h treten, auf dem Trail hätten wir uns jedoch vor allem am Vorderrad etwas mehr Grip gewünscht
Klappernder Zusatzakku – Der Zusatzakku ist schnell und einfach montiert, klappert bei uns in hartem Gelände jedoch etwas
Ein leichtes e-Trailbike, das im harten Gelände überzeugt.
Focus Jam² 9.8 Drifter im Test: Leichtes E-Trailbike für schwere Trail-Abenteuer

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